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Ratgeber

3 Tipps, mit denen Sie Lieferkosten managen

26.06.2020

Wer ein eigenes Unternehmen gründet, muss beim Businessplan an viele Details denken –  das Thema “Lieferkosten” wird jedoch nur in den wenigsten Fällen priorisiert. Die Planung der Logistik ist für viele von uns zudem nicht das spannendste Thema.

Um Ihnen beim Management Ihrer Lieferkosten zu helfen, ohne gleichzeitig beim Kundenservice an Qualität zu sparen, hat Rosie Ginday, Gründerin der Firma Miss Macaroon drei hilfreiche Tipps. Ihr Unternehmen hat bereits über eine Million seiner dekadenten, kleinen und runden Mandelgebäcke (Makronen) ins In- und Ausland an Empfänger wie Karl Lagerfeld, June Sarpong, Ted Baker, EE und Orange geliefert.

Wie können Unternehmen günstig und effizient Lieferungen managen?

 

1. Erarbeiten Sie die Anforderungen Ihres Unternehmens

Vielen kleineren Unternehmen fehlt der Platz, um Paletten und Boxen, wie man sie oft bei großen Bestellungen vom Hersteller bekommt, zu lagern. In diesen Fällen ist es äußerst praktisch, wenn man häufiger kleine Bestellungen aufgeben kann, damit nicht mehr gelagert wird als verkauft werden kann.

„Bei Miss Macaroon sind wir auf einen Lieferanten angewiesen, der Bestellungen bereits am Folgetag zum Empfänger bringen kann”, sagt Ginday. „Unsere Makronen sind nur bis zu sieben Tage lang haltbar und wir möchten, dass unsere Kunden sie so lange wie möglich genießen – wobei sie theoretisch innerhalb von 10 Minuten aufgegessen werden können”.

Lieferungen am nächsten Tag kosten natürlich extra und für Miss Macaroon ist ein schneller Versand ausschlaggebend; doch viele Kleinunternehmen haben andere Lieferansprüche. Wenn Waren nicht innerhalb von kürzester Zeit geliefert werden müssen, kann viel Geld gespart werden.

Um den Erwartungen beider Seiten gerecht zu werden, ist es von größter Wichtigkeit, die Anforderungen Ihres Unternehmens klar und deutlich zu kommunizieren. Es lohnt sich, mit Ihren Versandpartnern zu sprechen und auf deren Rat und Vorschläge einzugehen – letztendlich sind sie Logistikexperten. Falls Sie keine besseren Vorschläge machen können, sind diese Lieferanten vielleicht nicht die richtigen für Ihr Unternehmen.

Vergessen Sie zudem nicht, stabile oder sperrige Produkte in einem Schutzumschlag statt im Karton zu versenden. So können Sie das Gewicht und somit die Kosten senken. Im Jahr 2015 haben die Lieferanten UPS und FedEX in den USA festgestellt, dass der Versand von vielen kleinen Kisten, egal wie leicht diese waren, viele halb volle Lkws zur Folge hatte.

Mittlerweile setzen beide Firmen auf das sogenannte “dimensional weight”-Modell, bei dem Volumen und Gewicht eines Pakets den Lieferpreis bestimmen. Was bedeutet das für den Kunden? Es ist ein großer Ansporn, kleinere, weichere und deutlich günstigere Verpackungen zu verwenden.

2. Kundenfeedback erwünscht

„Ihr Lieferant repräsentiert Ihr Unternehmen. Wenn ein Paket also verspätet abgeliefert wird, verloren geht oder lieblos über den Zaun vor die Haustür geworfen wird, leidet Ihr Image darunter”, sagt Ginday. „Der Service Ihres Lieferanten ist auch Teil Ihres Kundenservices – es macht also keinen Sinn, Geld und Arbeit in eine wunderschöne Verpackung zu investieren, wenn das Paket letztendlich kaputt oder schmutzig beim Empfänger ankommt”.

„Nehmen Sie das Feedback Ihrer Kunden ernst und handeln Sie entsprechend. Warten Sie nicht auf Kritik; Werden Sie aktiv und fragen Sie nach, ob der Lieferservice zufriedenstellend war”.

Zwar wird immer wieder dazu geraten, kleinere Verpackungen für Produkte zu verwenden, doch sparen Sie nicht an allen Ecken und Kanten. Das Verpackungsmaterial sollte robust und Ihr Lieferant verlässlich sein. Außerdem sollten Kunden die Möglichkeit haben, ein bestelltes Paket verfolgen zu können. Weniger Unfälle bedeuten auch weniger Rücksendungen von unzufriedenen Kunden – und das ist immer eine gute Sache.

„Unzufriedene Kunden melden sich normalerweise, aber wir möchten wirklich wissen, was sie vom Produkt und dem Lieferservice hielten. Kommunikation ist absolut notwendig, damit Probleme schnell gelöst werden”.

3. Wägen Sie alle Optionen ab…und verhandeln Sie

Klein- und Großunternehmen können sich Ihren Lieferanten frei auswählen. Da Sie keinen langfristigen Vertrag unterschreiben, ist es die Aufgabe des Lieferanten, Sie und Ihre Kunden zu überzeugen.

Ginday enthüllt, dass Miss Macaroon im letzten Jahr seinen Lieferanten wechselte. „Wir hatten eine gute Beziehung zu unserem vorherigen Partner und eine Zeit lang waren wir sehr zufrieden. Aber durch seinen schnellen Wachstum war er nicht in der Lage, genügend Leute einzustellen, die den Servicestandard halten konnten. Das ist das Problem mit Wachstum, deshalb lohnt es sich, den Servicestandard im Auge zu behalten”.

Gindays Unternehmen befindet sich in Birmingham und versendet Pakete mittlerweile mit Interlink Express, einem Mitglied des Dynamic Parcel Distribution (DPD) Netzwerks, das ca. 285 Mio. Pakete pro Jahr liefert. Der Lieferpreis hängt dabei von den Forderungen des Kunden ab. „Wir erhalten Preise, die nach Volumen berechnet werden und das hängt auch von der Jahreszeit ab. Wir versuchen immer, den besten Deal zu bekommen”.

Zum Lieferantenwechsel ergänzt Ginday: „Der Wechsel war für uns ein großer Sprung ins Unbekannte, jedoch hatte DPD bereits in der Vergangenheit Pakete an uns geliefert und wir waren immer sehr beeindruckt. Die Pakete waren nie beschädigt und die Lieferung erfolgte tatsächlich zum angegebenen Zeitpunkt.”

„Interlink bot uns eine zweiwöchige Testphase an, während welcher wir Pakete einer bestimmten Größe kostenlos verschicken konnten. Das Angebot war ideal, um den Service zu testen, wir sind seitdem rundum zufrieden. Wir sind jedoch an keinen Vertrag gebunden, und diese Flexibilität ist uns sehr wichtig“.

Sicherzustellen, dass Waren heil und schnell angenommen und versandt werden, ist für jedes Unternehmen unabdinglich und wie bei der Herstellung von Makronen steckt der Teufel hier im Detail. Ob Sie in selbstklebende Umschläge oder Faltbodenschachteln investieren, um im Warenhaus paketweise Zeit zu sparen, oder ob Sie sicherstellen, dass Ihr Lieferpartner das Volumen Ihrer Bestellungen problemlos abwickeln kann: Das schwächste Glied in der Kette kann oftmals zur teuren Kostenfalle werden.

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