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Kaufberater

Die Evolution des Druckers

01.12.2016

Eine Welt ohne Drucker kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Die meisten von uns sehen das Gerät als eine Selbstverständlichkeit an, die man in jedem Haus und in jedem Büro vorfindet. Doch wo genau liegen die Ursprünge des Druckers und wie hat er sich zu dem Gerät entwickelt, das wir heute kennen?

Fünf der wichtigsten Meilensteine in der Evolution des Druckers


Siegeldruck

Die Anfänge des Druckers können auf den Siegeldruck im ägyptischen Kulturkreis zurückgeführt werden. Bereits vor vielen Tausend Jahren wurde dieses Verfahren genutzt. Später haben es auch die alten Römer eingesetzt. Für den Druck wurde eine Stein- oder Tonplatte genutzt, die tmit Gravierungen oder Schriftzeichen versehen wurde. Der Siegeldruck wurde hauptsächlich zur Beurkundung verwendet.

Das Gutenbergsche Druckverfahren

Der Mainzer Johannes Gutenberg erfand Mitte des 15. Jahrhunderts das erste maschinenbetriebene Drucksystem. Seine Erfindung revolutionierte den Buchdruck. Gutenberg nutzte Metallplatten für die Abbildung der Buchstaben. Anders als der Siegeldruck erlaubte das Gutenbergsche Druckverfahren zum ersten Mal eine Massenproduktion von Büchern.

Lithografie

Lithografie ist ein Steindruckverfahren und im 19. Jahrhundert war es die am meisten angewendete Drucktechnik für farbige Ausdrucke. Der Begriff setzt sich aus den griechischen Wörtern lithos “Stein” und graphein “schreiben” zusammen und die Methode wurde von Alois Senefelder im Jahre 1798 erfunden. Für das Verfahren benötigt man einen feuchten Lithografiestein, welcher mit einer fetthaltigen Farbe eingewalzt wird. Da Wasser und Fett sich jedoch nicht verbinden, stößt der Stein die Farbe ab. Das Druckpapier, welches auf den Stein gelegt wird, nimmt diese Farbe besonders gei großem Druck jedoch gut auf. Man nutzte deshalb eine Steindruckpresse, um Zeichnungen vom Stein auf das Papier zu übertragen.

Tinten- und Laserdrucker

Der erste kommerzielle Tintenstrahldrucker wurde erst 1977 auf den Markt gebracht. Drucker, wie wir sie heute in Büros und in Wohnungen finden, schafften es also erst in den 1980er Jahren im großen Stil in unseren Alltag. Mittlerweile hat man die Wahl zwischen Tinten- und Laserdruckern und beide feiern bereits seit fast 40 Jahren eine nicht enden wollende Erfolgsgeschichte. Oft ist der Anschaffungspreis sehr gering, sodass das Gerät in jedem Haushalt zu finden ist. Doch vor jedem Kauf sollte man sicherstellen, dass Toner und Tinte, die regelmäßig nachgefüllt werden müssen, nicht zu teuer sind.

3D-Drucker

Der nächste Schritt in der Evolution des Druckers ist der 3D-Drucker. Wir können mittlerweile nicht nur zweidimensional drucken, auch dreidimensionale Gegenstände können mit einem 3D-Drucker hergestellt werden. Vor allem die Medizin und die Flug- und Raumfahrtindustrie nutzen diese neue, revolutionäre Technologie bereits. Die meisten von uns werden noch keinen eigenen 3D-Drucker im Arbeitszimmer stehen haben, doch das Gerät ist bereits auf dem besten Wege alltagstauglich zu werden. Demnächst kann man mit großer Wahrscheinlichkeit auch Alltagsgegenstände ohne viel Aufwand einfach zu Hause ausdrucken.

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