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Ratgeber

Einfache Tipps für den sicheren Paketversand

01.01.2020

Papierschaum und Verpackungschips gehören nicht etwa auf eine Party, sondern sind Teil der täglichen Büroroutine. Denn um Pakete fachgerecht Versenden zu können, benötigt man das richtige Füllmaterial. Wir haben einige Tipps für Sie zusammengetragen, die Ihnen dabei helfen können, Pakete ordnungsgemäß zu versenden.

So kommen Ihre Pakete sicher an

 

Finden Sie die richtige Box

Als erstes muss man die richtige Verpackung finden. Jedes Paket muss einiges durchmachen und sollte dafür gewappnet sein: Es wird mit dem Lkw transportiert, läuft über Hunderte Meter Fördertechnik und Rutschen, bevor es schließlich beim Zusteller ankommt, um dann geliefert zu werden. Produkte, die in einem Briefumschlag oder in einer Kiste versandt werden, brauchen ein wenig Freiraum, damit Sie den hektischen und oftmals holperigen Transportweg unbeschadet überstehen können.

DHL empfiehlt, dass man die kleinstmögliche Verpackungsgröße für Waren auswählt, aber gleichzeitig genügend Platz für Polsterungen lässt. 5 cm Rand sollten hier ausreichen. So haben die Waren weniger Spielraum und überstehen den Transportweg besser. Anschließend muss das Paket gut verschlossen und mindestens einmal verklebt werden. Beim Einpacken sollte man darauf achten, dass der Empfänger das Paket ohne große Probleme öffnen kann. Wenn dieser erst mehrere Messer und Scheren nutzen muss, dann kann das schnell frustrierend werden und er bekommt einen schlechten Eindruck vom Absender. Wichtig ist also, dass die Ware sicher und kompakt verpackt wird, der Empfänger das Paket dennoch leicht öffnen kann.

Schließen Sie die Lücken

Bei Paketlückenfüllern hat man eine große Auswahl. Suchen Sie sich das Material aus, welches sich am besten für den Transport Ihrer Ware eignet.

1. Luftpolsterfolie eignet sich hervorragend als Lückenfüller. Es bietet sehr guten Schutz, auch bei turbulenteren Transportwegen, es ist sehr leicht und kann ganz einfach wiederverwendet werden. Zwar ist die Verlockung groß, die Luftbläschen zum Platzen zu bringen, doch dann bietet die Folie keinen ausreichenden Schutz mehr. Außerdem gibt es verschiedene Varianten, die ganz besondere Merkmale haben. So gibt es groß- und kleinnoppige Luftpolsterfolien und einige sind zusätzlich selbstklebend und antistatisch. Sie sind jedoch nicht eng anliegend, so dass es passieren kann, dass der Inhalt beim Transport verrutscht. Das kann man vermeiden, indem man ein wenig Verpackungsband um die Folie wickelt.

2. Expandiertes Polystyrol ist leicht, füllt selbst kleine Lücken und bietet einen hervorragenden Schutz. Leider sorgt dieses Material schnell für Unordnung und es kann nicht so einfach wiederverwendet werden. Außerdem lädt es sich oftmals statisch auf. Es gibt jedoch auch antistatische Varianten, die nicht viel teurer sind.

3. Packpapier hilft dabei, auch zerbrechliche Güter beim Transport ausreichend zu schützen und außerdem lädt es sich nicht statisch auf. Es wird oftmals aus recyceltem Papier hergestellt, was es sehr umweltfreundlich macht. Gleichzeitig macht es auch optisch mehr her als zerknüllte Zeitungen. Die Präsentation bei der Lieferung der Ware ist äußerst wichtig, da der Empfänger so direkt die Professionalität Ihrer Firma erkennen kann.

Suchen Sie sich also einen Lückenfüller aus, der am besten zum Produkt und zum Empfänger passt. Luftpolster wirken oftmals ein wenig professioneller, doch wenn die Präsentation keine Rolle spielt, dann ist Packpapier ideal.

Die unüblichen Verdächtigen

Doch wie sieht es aus, wenn leicht zerbrechliche Waren, wichtige Rechtsdokumente oder sehr schwere Produkte versendet werden sollen? Dann sollte man beim Verpacken etwas mehr Rücksicht nehmen, damit diese Waren ausreichend geschützt werden.

1. Zerbrechliches. Wickeln Sie eine zusätzliche Schutzschicht um diese Ware (zum Beispiel Luftpolsterfolie) und füllen Sie die Lücken mit Luftpolsterfolie oder expandiertem Polystyrol. Kleben Sie ein gut leserliches “Fragile”-Etikett auf das Paket, um auf die Zerbrechlichkeit des Inhalts hinzuweisen. Wenn Sie mehrere kleinere Produkte in einer Kiste versenden, dann wickeln Sie diese individuell ein und nutzen Sie Klebeband oder Umreifungen, um alles gut miteinander zu verschnüren. So muss der Empfänger anschließend auch nicht im Füllmaterial nach kleineren Waren suchen, da alle gut zusammengepackt wurden.

2. Dokumente. Beim Verschicken von wichtigen Rechtsdokumenten kann man sich eine Beschädigung nicht leisten. Am besten lassen sich diese in Luftpolstertaschen aus Kraftpapier, einem flachen Briefumschlag aus Karton oder in einem Versandrohr verschicken. So kann sichergestellt werden, dass die Ecken nicht verknicken. Wenn etwas Wertvolles verschickt werden soll, dann empfiehlt die Deutsche Post einen sicheren Versand mit Sendungsverfolgung bis zum Empfänger.

2. Schwere Gegenstände. Möbel, Kunst, Bücher, etc. können beim Transport leicht verrutschen. Eine stabile Verpackung ist hier besonders wichtig, damit die Ware nicht beschädigt wird und die Versandmitarbeiter nicht verletzt werden. Schwere Gegenstände sollten dicht verpackt werden, sodass kein Freiraum zum Verrutschen bleibt. Nutzen Sie Stretchfolie um die Ecken und Kanten der Waren zu schützen und sichern Sie das Paket mit strapazierfähigem Paketband. Der ausgewählte Karton sollte ebenfalls robust sein, damit die Ware nicht unten durchfällt.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der kann bei der International Safe Transit Association, die auch einige Standorte in Deutschland hat, testen lassen, welchen Anforderungen die Verpackung Ihrer Waren gerecht werden sollte. Die Association kann Schock-, Vibrations- und Drucktests durchführen, damit Sie genau wissen, wie gut Sie Ihre Pakete verpacken müssen.

Mithilfe dieser einfachen Tricks werden Ihre Pakete im perfekten Zustand beim Empfänger ankommen.

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