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Fakten und Mythen: Was Sie über die DSGVO wissen sollten

08.08.2020

Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung, meist DSGVO abgekürzt, trat am 25. Mai 2018 in Kraft. Die EU-DSGVO-Neuerungen enthalten die größten Änderungen am Datenschutzgesetz in über 20 Jahren. Man erhofft sich dadurch einen einheitlicheren Umgang mit dem Thema Datenschutz, und EU-Bürger sollen mehr Kontrolle über ihre persönlichen Daten bekommen.

Wie werden sich diese Veränderungen auf den Alltag in Ihrem Unternehmen auswirken? Ein wichtiger Aspekt, auf den die EU-Datenschutzverordnung 2018 auf jeden Fall eine Auswirkung haben wird, ist die wachsende Cloud-Technologie. Auf sozialen Netzwerken wie Facebook teilen viele Menschen Informationen ohne über Konsequenzen nachzudenken. Das neue Datenschutzgesetz hat sich nun zum Ziel gesetzt, die aktuelle Rechtslage zu stärken, um Unternehmen mit Hilfe gezielter Maßnahmen dazu zu bewegen, verantwortungsvoller mit vertraulichen Kundendaten umzugehen. Firmen erhalten dadurch verständlichere und klarere Richtlinien, sodass sie das neue Datenschutzgesetz für 2018 leichter befolgen können.

Worauf sollten Sie achten, um die DSGVO umzusetzen?

 

Beurteilen Sie sich selbst

Beurteilen Sie Ihr Unternehmen bereits im Voraus, um herauszufinden, wie stark die Änderungen den Arbeitsablauf in Ihrem Business beeinflussen könnten. Daraufhin können Sie einen Plan zusammenstellen, der jeglichen Anpassungsbedarf genau aufzeigt. Überlegen Sie sich genau, ob Sie oder einer Ihrer Partner mit Daten von EU-Bürgern arbeiten.

Gehen Sie Probleme als Einheit an

Das neue Gesetz wird wahrscheinlich Auswirkungen auf jede Abteilung Ihres Unternehmens haben. Daher ist es sinnvoll, ein Problem als Einheit anzugehen und dazu eine einheitliche Lösung zu finden. Berücksichtigen Sie alle Daten, die Ihr Unternehmen sammelt, und analysieren Sie genau, wie diese Informationen gespeichert und verwaltet werden, sowie wer Zugriff darauf erhält. Außerdem sollten Sie sich vergewissern, dass Sie tatsächlich die Erlaubnis haben, diese Daten zu sammeln. Das Anklicken einer Box oder passive Methoden wie Inaktivität sind nicht länger ausreichend. Zudem muss genau nachvollziehbar sein, wie und aus welchem Grund Daten verwendet werden.

Je nachdem wie groß Ihr Unternehmen ist, kann es sich lohnen, ein Team oder eine Person damit zu beauftragen, die Umsetzung der nötigen DSGVO-Veränderungen zu beaufsichtigen.

Klare und eindeutige Aufzeichnungen

Sie sollten alle Abwicklungen eindeutig festhalten, um Ihnen die Übersichtlichkeit zu erleichtern. Außerdem ist es extrem wichtig, dass Sie einen Notfallplan haben – jeder Vorfall, bei dem die Datensicherheit verletzt wurde, muss innerhalb von 72 Stunden bei den Aufsichtsbehörden gemeldet werden. Sollte dies nicht geschehen, muss eine Firma mit einem Bußgeld von 10 Mio. Euro oder 2% ihres jährlichen, globalen Einkommens rechnen. Zudem ist es empfehlenswert, regelmäßig Trainingsprogramme für Mitarbeiter anzubieten, sodass jeder die Risiken kennt und weiß, wie man im Notfall vorgehen sollte.

Die kommenden Änderungen des Datenschutzgesetzes haben dafür gesorgt, dass sich allerhand Mythen um sie gebildet haben. Doch damit Sie Ihr Unternehmen gut vorbereiten können, ist ein volles Verständnis der Veränderungen absolut wesentlich.

Mythos 1: Es geht nur um digitale Datensicherheit

Das Hauptaugenmerk der DSGVO liegt oftmals auf unserem Umgang mit digitalen Daten, aber es geht um deutlich mehr. Durch das neue Gesetz sollen alle Daten geschützt werden, auch wenn sie auf Papier gedruckt wurden. Neben Daten auf Ihrer Hardware, müssen Sie also auch alle Papiere richtig sichern.

Ein wichtiger Aspekt der DSGVO 2018 ist, dass persönliche Daten auf Wunsch gelöscht werden müssen. Das gilt ebenso für Papiere, auf denen persönliche Daten einer Person zu finden sind. Letztendlich besteht nicht nur die Möglichkeit eines Hackerangriffs, sondern auch Papiere können leicht in die Hände Unbefugter fallen.

Verschließbare Aktenschränke und ein gut organisiertes Ablagesystem sind deshalb extrem wichtig.

Mythos 2: Man kann sich schnell auf die Veränderungen einstellen

Sobald die Veränderungen einmal durchgesetzt wurden, sollte es einfach sein, diese aufrechtzuerhalten. Doch unterschätzen Sie es nicht, sich im ersten Schritt richtig vorzubereiten. Erledigen Sie einen Großteil der Vorbereitungsarbeiten daher so früh wie möglich.

Mythos 3: Es geht nur um das Bußgeld

Das neue Gesetz verändert, wie Unternehmen mit persönlichen Daten umgehen können. Für EU-Bürger ist es seit Mai 2018 deutlich einfacher nachzuvollziehen, wie mit ihren persönlichen Daten umgegangen wird. In den meisten Fällen muss ein Unternehmen innerhalb von einem Monat Rede und Antwort stehen.

Das neue Gesetz betrifft nicht nur Unternehmen, die ihren Sitz innerhalb der EU haben, sondern auch Firmen, die geschäftlich mit EU-Bürgern zusammenarbeiten, oder das Verhalten von EU-Bürgern analysieren. Firmen, die sich nicht an die neue Gesetzgebung halten, müssen mit Bußgeldern von 20 Mio. Euro oder 4% ihrer jährlichen, globalen Einnahmen rechnen.

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